|
Startseite
Wir über uns
Der BSVMV e.V. feierte 20. Geburtstag
So können wir helfen
Aura-Hotel
"Ostsee-perlen Boltenhagen"
Hörmagazin "hür tau"
Projekte des BSVMV
Seminare, Kurse und Veranstaltungen im Aura-Hotel Boltenhagen
Kontakte und
Beratungsstellen
Neues + Infos
Die DBSV- Karte
Aktuelles aus den Gebietsgruppen
Mail an uns
|
|
Tag der Gesundheit
Jedes zweite Jahr veranstaltet die Stadt Hagenow im September den so
genannten Tag der Gesundheit. In diesem Jahr fand dieses Ereignis am 17.9. in der Otto-Ibs-Sporthalle in der Möllner Straße in Hagenow statt.
Mitveranstalter war auch diesmal der Senioren- und Behindertenbeirat der
Stadt Hagenow.
Zu diesem Treffen werden sowohl kommerzielle Unternehmen, als auch
Vertreter von Hilfsorganisationen wie Deutsches Rotes Kreuz und
Selbsthilfeorganisationen wie der Blinden- und Sehbehinderten-Verein
Mecklenburg/Vorpommern
eingeladen. Daraus ergibt sich ein vielfältiges Bild von Ausstellern, die
im Dienst der Gesundheit praktisch, prophylaktisch und beratend tätig
werden.
Eröffnet wurde der Tag der Gesundheit um 14 Uhr durch eine Vertreterin der
Hagenower Stadtverwaltung. Über den gesamten Verlauf der Veranstaltung
wurden einige kleinere kulturelle Beiträge eingestreut, beginnend mit drei
Auftritten der Tanz- und Ballettschule Schwabeck aus Schwerin und Hagenow
in drei Altersgruppen.
Weitere kulturelle Beiträge bestanden in einer kleinen Damenmodenschau
einer Hagenower Mode-Boutique und eines Vortrages von Akkordeonschülern
der Musikschule Fröhlich.
Für das leibliche Wohl sorgten die Mitarbeiterinnen des Freizeithauses
Hagenow mit einem opulenten Kuchen- und Tortenbuffet.
Im Laufe des Nachmittags suchte ich Ausstellungsstände, wie zum Beispiel
den der AOK. Mecklenburg/Vorpommern, einen Hörakustikerstand und den einer
Physiotherapie aus Hagenow auf. Auch Apotheken und Augenoptiker waren
anwesend. Ein Test beim Hörakustiker ergab bei mir ein noch bestens
funktionierendes Gehör.
Im Verlauf der Veranstaltung besuchte die SPD-Landtagsabgeordnete Frau
Seemann und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hagenow den Stand des
BSVMV, der durch die Gebietsgruppe Hagenow mit seinem Vorsitzenden, Herrn
Herbert Helms vertreten wurde.
Unser Stand wurde von den Besuchern gut wahrgenommen. Das
Informationsmaterial des DBSV fand reges Interesse und wurde von
Interessenten reichhaltig mitgenommen.
Mit den ausliegenden Simulationsbrillen konnten sich Besucher über
Auswirkungen von Makuladegeneration, diabetischer Retinopathie und
allgemeiner Sehbehinderung experimentell informieren.
Einige weitere kleinere Hilfsmittel wie elektronische Lupe,
sprachgesteuertes Diktiergerät, Handy mit Sprachausgabe, Einkaufsfuchs -
ein Gerät zur Produkterkennung - und Daisy -Player gaben einen Einblick in
die technische Vervollkommnung von Blindenhilfsmitteln.
Bei Kindern fanden vor allem Punktschriftmaschine und Punktschriftalphabet
Zuspruch. Sie versuchten gleich ihren Namen unter Anleitung von Gabriela
Etter mit Hilfe der Maschine zu schreiben.
Resümee:
Auch wenn in diesem Jahr die Publikumsresonanz insgesamt gesehen nicht so
stark war wie bei Vorgängerveranstaltungen, glaube ich dennoch an einen
guten Erfolg des Konzeptes eines Tages der Gesundheit in der Stadt
Hagenow.
Wolf-Hagen Etter
BARRIEREN BEHINDERTER ÜBERWINDEN
Ein Bericht von Harald Schulz, SVZ Ludwigslust vom Aktionstag am
Goethe-Gymnasium Ludwigslust am 14.4.2011, zitiert von Wolf-Hagen Etter
Ludwigslust. "Unvorstellbar, nicht sehen zu können" - der kerngesunden
19-jährigen Anna Serimov schaudert es vor dieser Tatsache, nachdem sie die
Augenbinde gestern nach einem Ballspiel in der Sporthalle des
Ludwigsluster Gymnasiums wieder abgelegt hatte. So wie die Heranwachsende
erlebten 85 Mitschüler im Verlauf eines Aktionstages, wie durch
Behinderung benachteiligte Menschen mit ihrem Alltag zurecht kommen.
"Die Aufklärer" zeigten gemeinsam mit der Ludwigsluster Ortsgruppe des
Blinden- und Sehbehinderten-Vereins M/V, welche Höchstleistungen
Behinderte in der Freizeit und bei der Arbeit zu leisten vermögen. Der
dafür notwendige körperliche und geistige Aufwand, den versuchten die
Schüler der Klassen 11 aufzubringen.
Es war gestern bereits das zweite Mal, dass solch ein Aktionstag am
Goethe-Gymnasium stattfindet, berichtete Ramona Stein,
Schulsozialarbeiterin am Gymnasium, die diesen Tag gemeinsam mit der
Präventionsbeauftragten Kathrin Reuter organisiert hatte. Vor drei Jahren
kam Frau Stein von der Regionalschule Grabow ans Gymnasium und erkannte,
dass dort mehr als Lernen angesagt war. Sie schuf Workshops, die trotz
dafür erforderlicher Nachmittagsstunden aktuell immer noch gern von
Schülern aufgesucht werden.
"Dort werden viele soziale Konflikte gelöst, viel soziale Kompetenz
geschaffen", weiß die Sport- und Geschichtslehrerin. Die Jugendlichen
beschäftigte weniger die Behinderungen der Akteure, vielmehr
interessierte, wie Blinde sich zurechtfinden, wie Querschnittsgelähmte
Sport auf höchstem Niveau treiben können.
Antworten gab es u.a. von Heidi Lübcke aus Ludwigslust, die über ihr Leben
mit ihrem 18.000 Euro teuren Blindenführhund informierte, der jedoch für
die seit dem dritten Lebensjahr Erblindete weit aus wertvoller ist. Die
Krankenkasse hat den Batzen Geld für den "Hindernisumgeher" gezahlt. Der
weiße Stock dient hingegen als "Hindernisfinder".
Als frisch gebackener Deutscher Meister im Rollstuhl-Säbel-Wettkampf
unterstütze der stark gehbehinderte Steffen Nordmann aus Rostock die
Schüler beim Goal-Ball für Sehbehinderte. Rüdiger Rörst ist hingegen seit
Jahren auf auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch der Parchimer
Landessportwart vom Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport (VBRS)
in M/V tanzte mit Schülerinnen in atemberaubenden Tempo.
Und auch Jan Beckmann kennt als Roll-Nutzer keine Hürden, um
Rollstuhl-Rugby oder Handbike-Rennen zu bestreiten. Für ihn gehört gehört
Sport zum ganz normalen Alltag.
Der 17-jährige Merlin Hüsung war sichtlich erschöpft, als er nach einem
Ballspiel aus dem Rollstuhl stieg und meinte "wenn Du da wieder raus
steigst, bleibt was haften". Julian Weyer meinte, dass er sich "schon
kleiner" fühlte, als er im Handbike saß. Der gleichaltrige Philipp Klein
machte nicht nur mit, er koordinierte den Aktionstag.
Für ihn war die Nähe zu den Behinderten wichtig.
"Die Schüler sehen, dass Behinderung zum sozialen Miteinander im Alltag
gehört. Die Barrieren müssen sich in den Köpfen gesunder wie behinderter
Menschen auflösen. Solche Aktionstage stärken das Verständnis für einander
und gegen Ausgrenzung", hofft Ramona Stein.
Stralsund ertasten - Blinde und sehbehinderte Besucher
erleben Stadt und bedeutende Gebäude anhand von Tastmodellen
Blinden und sehbehinderten Besuchern stehen beim Besuch der Hansestadt
Stralsund zahlreiche Tastmodelle zur Verfügung. Unsere Vereinsfreunde aus
Stralsund haben folgende Übersicht über die vorhandenen Tastmodelle
erstellt:
- Tastmodell der Altstadt vor dem Rathaus auf dem Alten Markt,
- im Rathaus,
- im Stadttheater,
- im Johanniskloster,
- im Heilgeistkloster,
- in der Jakobikirche,
- in der Nikolaikirche,
- in der Marienkirche,
- in der Katholischen Kirche "Heilige Dreifaltigkeit",
- im Kulturhistorischen Museum,
- im Meeresmuseum,
- im Ozeaneum.
Presse berichtete über Veranstaltung der GG anlässlich
des 20-jährigen Bestehens
Blinde und Sehbehinderte ziehen Bilanz (Strelitzer Zeitung" vom
14.10.2010)
Neustrelitz (GR/KH):
Die Gebietsgruppe Neustrelitz des Blinden- und Sehbehinderten-Vereins M/V
hat in der Inselgaststätte "Helgoland" Rückschau auf zwei Jahrzehnte
Bestehen des Vereins gehalten. Nach begeistert aufgenommenen kulturellen
Darbietungen von Kindern und Jugendlichen würdigte die Vorsitzende der
Gebietsgruppe Karin Hütter das bis zum heutigen Tag Geleistete. Die
Vorstandsmitglieder seien stets bemüht gewesen, niveauvolle
Veranstaltungen zu organisieren. Ausdrücklich hervor hob die Vorsitzende
den gemeinsamen Kampf gegen die Kürzung des Landesblindengeldes. Auch
künftig werde sich Gebietsgruppe für das Wohl blinder und sehbehinderter
Menschen einsetzen. Der Nachmittag klang mit einem gemütlichen
Beisammensein aus. Für ihre aktive Arbeit wurden Helga Sauer, Silke
Leinweber und Marlies Bräuer sowie für ihre langjährige Mitgliedschaft
Ilse Rohde und Reinhold Gertel mit Blumensträußen geehrt.
Am 21.10.2010 fand in der Gebietsgruppe Rostock eine Veranstaltung
anlässlich des 20-jährigen Bestehens statt. In der Ostsee-Zeitung erschien
am 23.10.2010 folgender Bericht:
"Zwei Jahrzehnte Arbeit für blinde Menschen (aus OZ vom 23.10.10)
Lütten Klein. Der Blinden- und Sehbehinderten-Verein
Mecklenburg-Vorpommern, Gebietsgruppe Rostock, besteht jetzt seit 20
Jahren. Bei einem Treffen im Mehrgenerationenhaus in Lütten Klein haben
die Mitglieder eine Bilanz der bisherigen Arbeit gezogen, die sich vor
allem darauf konzentriert Sehbehinderten und Blinden ein selbstständiges
Leben zu ermöglichen und auf ihre Probleme in der Öffentlichkeit
hinzuweisen. Die Rostocker Gruppe ist die größte im Landesverein. Sie hat
zur Zeit etwa 140 Mitglieder. Viele ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder
engagieren sich, um Betroffene und deren Angehörige zu beraten, die
Öffentlichkeit über die besonderen Belange blinder und sehbehinderter
Menschen zu informieren oder vielfältige Veranstaltungen für die
Mitglieder zu organisieren."
"Hilfe in einer anderen Welt" ( aus Neubrandenburger Zeitung)
Kochen, Waschen, Aufräumen - Christa Schwarz hat ihren Haushalt noch
weitgehend selbst im Griff. Das ist nicht selbstverständlich mit76 Jahren
und schon gar nicht, wenn man blind ist. "Ich kenne keine andere Welt",
sagt sie. Von Anfang an habe ihre Mutter sie zu Selbständigkeit erzogen,
sie stark gefordert. Dass sie zu großen Teilen noch allein zurecht kommt,
ist aber auch den vielen kleinen und großen Hilfsmitteln zu verdanken, die
es für Blinde und Sehbehinderte gibt. In der Beratungsstelle des Blinden-
und Sehbehindertenvereins am Blumenborn hält sich Christa Schwarz gern auf
dem Laufenden, "was es so Neues gibt".
Sozialberaterin Adelheid Burmeister erklärte ihr in dieser Woche
beispielsweise, wie das Daisy-Gerät funktioniert, ein "sprachgeführtes
Wiedergabegerät, auf dem man CDs und MP3-Dateien abspielen kann". Christa
Schwarz brachte bei der Gelegenheit gleich noch ein Problem zur Sprache.
Sie brauche ein schnurloses Telefon mit Lautsprecher, denn wenn sie sich
während des Telefonats etwas notieren wolle, brauche sie beide Hände, um
die Blindenschreibmaschine zu bedienen.
Kein Problem, Adelheid Burmeister kümmert sich darum. Das tut sie schon
viele Jahre. Bereits vor der Wende war sie beim Blinden- und
Sehbehindertenverband beschäftigt, seit 20 Jahren berät sie Betroffene im
Verein. "Vor der Wende lief vieles von Amts wegen. Heute müssen die Leute
ihren Weg finden und da wollen wir helfen", sagt sie. Nicht nur für die
rund 60 Mitglieder der Gebietsgruppe Neubrandenburg des Vereins, sondern
alle Blinden und Sehbehinderten versteht sich das Büro am Blumenborn als
eine Anlaufstelle. Adelheid Burmeister weiß aber, wie schwer es oftmals
für Betroffene ist, den ersten Schritt zu tun, insbesondere für die, die
nicht von Geburt an blind sind, sondern erst später ihre Sehkraft
verlieren.
"Es fällt den Menschen schwer, solche Einschränkungen zu akzeptieren, aber
es nützt nichts, sich deshalb zu isolieren, nicht mehr am Leben
teilzunehmen", meint sie und erzählt von einem Mann, der durch Diabetes
vor einigen Jahren erblindet ist und erst ganz verzweifelt war, dann aber
wieder lernte, ein selbständiges Leben zu führen.
Oftmals seien es Angehörige, die sich zuerst an die Beratungsstelle wenden
und denen der Verein ebenfalls Hilfe anbietet. Wer den Weg zu Adelheid
Burmeister findet, mit dem spricht sie zunächst über seine
Lebenssituation, prüft, ob er alle Anträge stellte, alle möglichen
Befreiungen beantragt hat. Wenn nicht, hilft sie gern dabei. Außerdem
informiert sie über diverse Hilfen.
Während Schablonen für Unterschriften heute schon die meisten Blinden im
Portemonnaie haben und sich mit Markierungspunkten die Orientierung an
Haushaltsgeräten erleichtern, gibt es auch immer wieder neue Angebote.
Vermitteln kann Adelheid Burmeister Betroffene auch zu Schreibkursen für
Blindenschrift, zu Mobilitätstrainern bei denen man zum Beispiel das Gehen
mit dem Langstock trainieren kann, oder auch zu Ausbildern von
Führungshunden. Und sie bietet Betroffenen an, gemeinsam etwas zu
unternehmen.
Das Angebot hat auch Christa Schwarz gern angenommen, die erst 2008 nach
Neubrandenburg gezogen ist. Sie besucht immer dienstags die
Veranstaltungsnachmittage des Vereins am Blumenborn.
Veranstaltungen in den
Gebietsgruppen
Veranstaltungen I. Quartal 2012 der
Gebietsgruppe Rostock
Januar 2012
04. Januar Vorlesekreis
Februar 2012
01. Februar Vorlesekreis
März 2012
07.März Vorlesekreis
08.März Frauentag
21.März Lesung im Literaturhaus
24.März Vereinstag
Veranstaltungsplan der GG
Neubrandenburg Januar - März 2012
03.01.2012
14.00 Uhr Klönnachmittag / unser Lied: Und in dem Schneegebirge
10.01.2012
14.00 Uhr Wissen zum Weitersagen „Kaum zu Glauben“, Frau Helbig
17.01.2011
14.00 Uhr Musik – Herr Neuschäfer
24.01.2012
14.00 Uhr Herr Linde liest Jagdgeschichten
31.01.2012
14.00 Uhr Alles über häusliche Pflege
07.02.2012
14.00 Uhr Sahnequark und Co – DDR Produkte
14.02.2012
14.00 Uhr Frau Helbig liest Wladimir Kaminer
21.02.2012
14.00 Uhr „Geselligkeit zur Faschingszeit“
28.02.2012
14.00 Uhr Frau Schubert liest
06.03.2012
14.00 Uhr Frau Stettin – Rentner Bravo
13.03.2012
14.00 Uhr Rosa Luxemburg – Leben und Werk (Bibliothek)
20.03.2012
14.00 Uhr Mitgliederversammlung
27.03.2012 14.00 Uhr Max Raabe und sein Orchester –
Frau Brandt
Anmerkung: Die Form, Texte und
Inhalte dieser Seite basieren auf Informationen aus den Gebietsgruppen
|