Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

 

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Infos aus dem Land:

Information über die Teilnahmemöglichkeit an einer medizinische Studie

Frau Angelika Ostrowski vom DBSV teilte uns nachfolgende Information mit:

Vanda Pharmaceuticals, ein pharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in Rockville, Maryland USA plant in Zusammenarbeit mit Medpace Germany eine Wirksamkeitsstudie zu einem noch nicht zugelassenen Medikament (Tasimelteon) zur Behandlung der sogenannten Schlaf-Wach-Störung bei Abweichung vom 24-Stunden-Rhythmus (N24HSWD). Diese klinische Studie richtet sich an erwachsene Blinde  ohne Lichtwahrnehmung, die an Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit leiden. Lesen Sie hier die vollständige  Information.

 

Auch im Jahr 2012 wieder im Angebot: Kurse zum Erlernen der Brailleschrift, des 10- Fingerschreibens auf der PC- Tastatur und verschiedene PC- Kurse für Blinde im Aura-Hotel "Ostseeperlen Boltenhagen"

Eine Übersicht über diese Kurse finden Sie hier. Bei Interesse sollten Sie sich jetzt schon vormerken lassen!

 

Unser Hörmagazin "Hür tau" wird interessanter und attraktiver

Hören Sie hier einen Bericht von Wolf-Hagen Etter über das Vorhaben, das Hörmagazin "Hür tau" neu zu gestalten

 

Bericht über Tag der Sehbehinderung am 06.06.2011

Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des BSV/MV!

Am 06.06.2011 fand im Güstrower Rathaus die diesjährige zentrale Veranstaltung zum Tag der Sehbehinderung statt .Sie stand unter dem Motto „vergrößernde Sehhilfen für Sehbehinderte „ .

An dieser Veranstaltung nahmen neben unserem Vereinsvorsitzenden Herrn Uhlig und dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Güstrow, Herrn Brunotte, der die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung übernahm, Vertreter der Krankenkassen, des Behindertenbeirats, des Seniorenbeirats und die Behindertenbeauftragte der Stadt Güstrow teil. Die GG Güstrow hatte eine Ausstellung mit Hilfsmittels für Sehbehinderte organisiert und die Optikerin Frau Fichtner eingeladen. Ungefähr 50 bis 60 Betroffene nahmen die Möglichkeit wahr, sich nach diesen speziellen Hilfsmittel zu erkundigen. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Es war eine gelungene Veranstaltung. Angenehm überrascht waren wir, dass Frau Karin Gehlhaar, Vorsitzende der GG Neubrandenburg, sich auf dem Weg gemacht hatte, unsere Ausstellung zu besuchen . Bedanken möchten wir uns auch bei den vielen fleißigen Helfern.

Viele Grüße aus der GG Güstrow

Rolf-Dieter Küster■

 

Punktschrift für interessierte Studenten in Malente, ein Erlebnisbericht

Der Frühling war erst jung an Tagen, da klingelte das Telefon und Bernd Uhlig, der Vorsitzende des BSVMV fragte: "Willst du nicht einen Vortrag über Punktschrift halten". "Es wäre etwas anderes, wenn es nicht die Punktschrift wäre, aber darüber, sei unbesorgt, werde ich schon das Richtige sagen" war meine Antwort. Also machten wir uns am 3.6.2011 auf den Weg. Aber nicht in das Heimatdorf von Grigori Kossonossow, dem Wächter der Fliegerschule, sondern in das schöne Bad Malente in Schleswig-Holstein. Dort führte der Verein Christliches Jugenddorf eine studienübergreifende Seminarwoche durch und wir Stralsunder, Horst Schuldt und Ursula Bamberg mit unseren Begleitern, durften bei der Gestaltung mitwirken. 42 Teilnehmer waren aus ganz Deutschland zusammengekommen und wollten an diesem Nachmittag die Vollschrift lernen. Die jungen Leute waren am Leben von Louis Braille genauso interessiert, wie an den Befindlichkeiten blinder Menschen in unserer Zeit. Sie hörten gebannt ein Gedicht von Ursula Patzschke und staunten über die vielen kleinen sprechenden und zu fühlenden Hilfsmittel, die unser Leben selbst bestimmter machen. Und dann die geniale Erfindung unseres Louis Braille, die auf den Brailleschriftalphabeten festgehalten ist. Nachdem das System der Sechs-Punktschrift erkannt war, wurde mit dem Schreiben auf den alten mitgebrachten Pich t-Maschinen begonnen. Das funktionierte so gut, dass uns Referenten am Ende der Veranstaltung je ein selbst geschriebener Brief überreicht werden konnte. Das Ziel war erreicht. Und wie nebenbei wurden unzählige Fragen beantwortet. Sehen Sie wirklich schwarz? Wie träumen Sie? Fühlen Sie sich ausreichend unterstützt? Wie können wir Ihnen helfen? Wie funktioniert dieser Penfriend? Wir hätten wohl noch Stunden gebraucht, um alles erschöpfend zu klären. Die ganz Mutigen setzten sich auch eine Brille zur Simulation einer Sehbehinderung auf und probierten den Langstock aus. Für uns Referenten war es ein sehr aufregender und gelungener Nachmittag. Diese Studenten stehen den Belangen blinder und sehbehinderter Menschen aufgeschlossen gegenüber und unsere Hoffnung ist es, dass sie die gewonnenen Erkenntnisse in ihre Heimat mitnehmen und dort weiterverbreiten.

 

Bericht über das Basis-Seminar zur Beratertätigkeit im BSVMV
(Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesprogramm Freiwilligendienst aller Generationen mit Sitz in Schwerin durchgeführt)

Am 04. April 2011 trafen die Teilnehmer dieser Veranstaltung zu ihrem ersten Tages-Seminar in der Landesgeschäftsstelle des Blinden- und Sehbehinderten-Vereins M/V e.V. in der Henrik-Ibsen-Straße Rostock zusammen. Es handelte sich dabei um 25 Vereinsmitglieder unseres Bundeslandes.

Jede Gebietsgruppe hatte die Möglichkeit, ein oder mehrere Vertreter zu melden, die am Ende von sieben Schulungen umfangreiche Kenntnisse erworben haben sollten, um vor Ort in ihrer Gebietsgruppe eine Beratungstätigkeit für blinde und sehbehinderte Ratsuchende durchführen zu können.
Das gesamte Programm erstreckt sich über den Zeitraum von Anfang April bis Ende August 2011. Wer fünf von sieben Seminaren besucht hat, erhält am Ende ein Teilnehmer-Zertifikat und steht unserem Verein danach für mindestens ein halbes Jahr als qualifizierter Berater zur Verfügung.
Angestrebt wird, insbesondere in den Gebietsgruppen einen Berater zu gewinnen, in denen noch keine derartige Tätigkeit ausgeübt wird.

Ein umfangreicher Themenplan für alle sieben Seminare soll die Schulungsteilnehmer nicht nur in die Lage versetzen, eine vereinsspezifische Beratung leisten zu können. Es werden darüber hinaus beispielsweise Kenntnisse für eine exakte Projektentwicklung vermittelt. Hierfür zeigte die Referentin den Weg von der Projektidee über eine genaue Konzeption - wie Projektbeschreibung, Ziel des Projektes, geplante Mitarbeiter bis hin zur Finanzierung, wie Erlangung von Fördermitteln oder Unterstützung aus der freien Wirtschaft - auf.

Hier nun für alle der Themenplan aller sieben Veranstaltungen der Beraterschulung:
- die Qualifizierung für die Themen 1 - 3 erfolgt durch den Landesring des Deutschen Seniorenringes e.V.
- für die Themen 4 und 7 gab es Unterstützung vom Sozialministerium Mecklenburg/Vorpommern
- die Punkte 5 und 6 wurden vom BSVMV miterarbeitet.

Thema 1
Konzeptentwicklung: Von der Idee zum Erfolg. Darin enthalten sind Kosten- und Finanzierungspläne
oder auch Förderanträge.

Thema 2
Wie komme ich ans Geld? Fundraising & Co., Fördermöglichkeiten durch Bund, Land, Kommune, Wirtschaft, Stiftungen usw.

Thema 3
Grundlagen der Gesprächsführung. Gesprächsführung und Fragestellungen, mit Bezug zum Handbuch des DBSV.

Thema 4
Nachteilsausgleich für Schwerbehinderte. Hilfsmittelversorgung und Finanzierungsmöglichkeiten.

Thema 5
Augenkrankheiten und ihre Perspektiven. Erfahrungsaustausch zur eigenen Betroffenheit.

Thema 6
Informationsmaterial des DBSV für Ratsuchende und Berater, u. a. Handbuch des DBSV

Thema 7
Berufliche und gesellschaftliche Integration und Teilhabe, Mobilität und Orientierung, lebenspraktische Fähigkeiten, Freizeitgestaltung.

Die Veranstalter dieser Qualifizierungs-Seminare erhoffen sich durch dieses umfangreiche Bildungsprogramm den künftigen Beratern ein ausreichendes und umfassendes Rüstzeug mit auf den Weg gegeben zu haben. Sie wünschen allen Teilnehmern einen erfolgreichen Start in ihre zukünftige ehrenamtliche Beratungsarbeit, viel Engagement und Erfolg

(Verfasser: Wolf-Hagen Etter)
 

Bericht über die Eltern-Kind-Freizeit vom 10.- 13.2.2011 in Boltenhagen

Der Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V. machte es möglich, dass im Februar 2011 wieder eine Eltern-Kind-Freizeit zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt werden konnte.
Unter der Leitung von Frau Vivien Marquardt trafen sich Kinder und Jugendliche in Begleitung ihrer Familien in den "Ostseeperlen" Boltenhagen.
Die Freizeit ist aufgrund der abwechslungsreichen Gestaltung, die sowohl eine Beratung der Familien als auch das gesellige Beisammensein und gemeinschaftliche Ausflüge vorsieht, sehr beliebt. Zudem ist der Austausch der betroffenen Familien ein wichtiges Ziel, das auch in diesem Jahr wieder erreicht wurde.
Der rege Erfahrungsaustausch und die Gesellschaft unter betroffenen Familien während dieser Tage sind die wichtigsten Erfolgskriterien.
Gerade Familien, die an der Freizeit erstmalig teilnehmen konnten, sind sehr dankbar gewesen, an dem Seminar "Praktische Hilfen im Alltag" sowie an der Beratung durch den Rechtsanwalt Klaus Düsterhöft teilnehmen zu können und nutzten die wichtigen Gespräche.
Für die Kinder waren der Ausflug in das Erlebnis-Bad "Wonnemar" in Wismar und das Eltern-Kind-Fest eindeutig die Highlights in diesen Tagen.
Durch den zunehmenden Erfolg und der dadurch entstandenen Popularität der "Eltern-Kind-Freizeit" stiegen die Anmeldungen der Familien in den letzten Jahren deutlich an, so dass wir die zur Verfügung stehenden Teilnehmerplätze voll ausnutzen können. Dieser Erfolg verdeutlicht auch die Wichtigkeit, das Projekt auch zukünftig durchzuführen, um die Hilfe zur Selbsthilfe von Familien mit blinden und sehbehinderten Kindern sicher zu stellen.
 

Bericht vom Jugendseminar "Jung-Blind-Gleichberechtigt"

Das diesjährige bundesweite Jugendtreffen, organisiert vom BSVMV und mit veranstaltet und unterstützt  von der Friedrich-Ebert-Stiftung, fand vom 18.02.2011 bis 21.02.2011 im Haus "Seeschlösschen" des AURA-Hotel "Ostseeperlen" in Boltenhagen statt. Am Treffen nahmen 35 Jugendliche aus dem und sieben Referenten teil.
Frau H. Michalsky hat uns die Bearbeitung von Hörfilmen erläutert und einige praktische Beispiele hierfür vorgestellt. Freitag Abend hatten wir uns bereits den Hörfilm "Nicht alle waren Mörder" mit Audio-Deskription angesehen.
Frau Wenzlaff, die Direktorin der Schule für Blinde und Sehbehinderte Neukloster und Herr Adrian, Direktor des Landesförderzentrums Sehens Schleswig stellten uns Ihre Schulsysteme mit einer Powerpoint-Präsentation vor. Anschließend wurde über das Für und Wider der Inklusion an Normalschulen oder Sonderschulen diskutiert.
Die Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Renate Holznagel, und Herr Stephan Jansen, Protokollant des Landtages, stellten uns die Aufgabenbereiche und die Funktion des Landtages vor. Es wurde weiterhin über die Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention in Mecklenburg-Vorpommern debattiert.
Frau Jessica Schröder, die ihr Studium der Sozialpädagogik abgeschlossen hat, berichtete über ihren einjährigen Aufenthalt in Indien. Dort hat sie an einem Projekt teilgenommen, in dem blinde und sehbehinderte Menschen aus aller Welt zum Entwicklungshelfer ausgebildet wurden. Die Teilnehmer an diesem Projekt sollen sollten dazu befähigt werden, in Entwicklungsländern die Selbsthilfe blinder und sehbehinderter Menschen zu fördern, z.B. durch den Aufbau einer Blindenschule. Hierzu sollen eigene Konzepte entwickelt und für die Realisierung um Spenden geworben werden. In diesem Vortrag kamen Audiobeiträge zum Einsatz. Es wurde auch auf spezifische Probleme von blinden Menschen in den Entwicklungsländern eingegangen.
Weiterhin stellt uns Frau Schräder die Organisation ISL vor. Dies ist die "Interessenvertretung selbstbestimmt leben". Deren Ziele haben wir ausgiebig besprochen. Dies war für die Seminarteilnehmer außerdem eine gute Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen im Alltag auszutauschen. Es wurde beleuchtet, wie sich die Sichtweisen auf Behinderungen im Laufe der Zeit verändert haben.
Herr Torsten Resa, Mitarbeiter des DBSV, stellte uns die Sportart Tischball für Blinde und Sehbehinderte vor. Er hat uns die Regeln dieses Spiels erklärt. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, das Spiel auszuprobieren.
An Ende dieser erlebnisreiche Tage waren wir uns einig, dass auch das diesjährige bundesweite Jugendtreffen wieder eine sehr interessante und gelungene Sache war. Wir freuen uns bereits auf die Neuauflage 2012.

Ines Westphal
AG Jugend des BSVMV
 

Audio-Flyer zur Jugendarbeit

Zur Vorgeschichte ein Beitrag von Wolf-Hagen Etter:

Die Jugendreferentin Frau Martina Hell vom DBSV bat alle im DBSV organisierten Landesjugendgruppen um Audio-Beiträge, die in Kurzform einen hörbaren Überblick über die Jugendarbeit geben.
Ines Westphal als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Jugend im BSVMV e.V. trat im Oktober mit der Bitte um Hilfestellung zu diesem Projekt an mich heran.
Ich entwarf einen Dialog, der als Frage-Antwort-Spiel die Aktivitäten der Jugendlichen in unserem Bundesland darstellt. Danach erarbeitete ich eine Klangcollage, die eine gesellige Runde erklingen lässt.
So entstand ein akustisch bewegtes Milieu, in welchem zwei Personen spontan einen 3-minütigen Gedankenaustausch über geplante Projekte unternahmen.

Doch hören Sie selbst: Audio-Flyer zur Jugendarbeit (MP3,128Kb/s)

 

Der Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern wurde 20 Jahre!

Mit einer Festveranstaltung in Schwerin erinnerte der BSVMV e.V. am 22.September 2010 an seine Gründung vor 20 Jahren.

Eindrücke von dieser Festveranstaltung in Wort und Bild vermittelt dieser Beitrag von Wolf-Hagen Etter.

Eine Serie von 48 Bildtafeln zeigt Entwicklung und Wirken des Vereins in den zurückliegenden Jahren.

 

Erfolgreiche Verbandswahlen im Landesverein

Bereits um den Jahreswechsel herum begannen die Vorbereitungen der Wahlen in den territorialen Gliederungen des Blinden- und Sehbehinderten-Vereins unseres Landes. Eine strukturelle Weichenstellung für die künftige Arbeit des Vereins im Land erfolgte bereits auf der Herbst- Sitzung 2009 des Verwaltungsrates des BSVMV e.V. War der Verein bisher in Kreis- und Gebietsgruppen untergliedert erfolgte nun eine Strukturänderung im Hinblick auf die kommende Kreisgebietsreform im Land. Mit den Wahlen erfolgte auch die Neugliederung des Landesvereins. Die Kreisorganisationen als solche verschwanden, die Organisation des Vereins und damit die Betreuung der Mitglieder erfolgt nun in Gebietsgruppen, wobei die bisherigen Grenzen in der regionalen Betreuung unverändert blieben. 22 Gebietsgruppen bilden nun den Landesverein.

Am 27.3.2010 fand in Rostock die Landesdelegiertenkonferenz des BSVMV e.V. statt.

Auch hier stand die Wahl eines neuen Landesvorstandes im Mittelpunkt. Zuvor konnten die Delegierten im Beisein von Frau Renate Reymann, der Vorsitzenden des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Vereins und Dr. Klaus Gollert, Vorsitzender Paritätischer Mecklenburg-Vorpommern, eine erfolgreiche Bilanz der letzten Jahre ziehen.

 Delegierte bei der Abstimmung       Grussworte der DBSV- Vorsitzenden, Frau Renate Reymann

So konnte der Landesverein seine finanzielle Basis sichern, zahlreiche Betroffene und Förderer für seine Sache gewinnen und nicht zuletzt die von der Landesregierung geplanten drastischen Kürzungen beim Landesblindengeld mildern.

In den neuen Landesvorstand wurden von den Delegierte acht Mitglieder gewählt. Als neuer Landesvorsitzender wurde Bernd Uhlig gewählt. In den Landesvorstand des BSVMV e.V. wurden weiterhin gewählt: Ursula Krause und Wolf-Hagen Etter als Stellvertreter sowie Eckhard Priebe, Werner Sill , Margrit Kozdon , Rolf-Dieter Küster und Ralf Limp als Beisitzer.

  Dank an scheidende Vorstandsmitglieder       Die Mitglieder des neu gewählten Vorstandes

Wie bereits die beiden vorangegangenen wird auch dieser Vorstand als geschäftsführender Vorstand die Geschicke des Landesvereins und seines Urlaubs- und Begegnungszentrums in Boltenhagen leiten. Die Weichen dafür wurden auf der Vorstandssitzung vom 19.4.2010 gestellt.

Die Geschäftsbereiche wurden wie folgt festgelegt: Personal und Recht - Bernd Uhlig, Soziales und Senioren - Ursula Krause, Medienbetreuung - Wolf-Hagen Etter, Finanzen - Werner Sill, Öffentlichkeitsarbeit - Eckhard Priebe, Fachgruppen-, Gremien- und Jugendarbeit - Rolf-Dieter Küster, Zweckbetrieb Boltenhagen und Förderverein - Margrit Kozdon und Sehbehinderung, Beratungsservice und Projektentwicklung - Ralf Limp.

Auch der Verwaltungsrat des Landesverein, in dem alle Gebietsgruppen Sitz und Stimme haben, wählte auf seiner Frühjahrstagung am 24.4.2010 seinen Vorsitz neu. Im Amt bestätigt wurde Ellen Bartuschk, zum Stellvertreter wurde Klaus Klinke gewählt.

 

Allein spazieren gehen: Akustischer Wegbegleiter für Blinde durch das Ostseebad Boltenhagen

Aktualisiert und neu aufgelegt wurde aus Anlass des Tages der offenen Tür im AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen ein akustischer Wegbegleiter für blinde Besucher des Ostseebades. Den Spaziergang mit Audiodeskription, der Sie vom Haus "Seeschlösschen" auf der Strandpromenade entlang zur Seebrücke im Ortszentrum und dann auf der Mittelpromenade zurück zum Haus "Seeschlösschen" führt, gibt es als AUDIO-CD, als Daisy-CD und zum Ausleihen auf MP3-Playern zum Mitführen während des Spaziergangs. In Kürze wird die Daisy- Version hier zum Download zur Verfügung stehen.

 

200. Geburtstag von Louis Braille

2009 stand ganz im Zeichen des 200. Geburtstages des Erfinders der Blindenschrift Louis Braille. Auf dieser Sonderseite informieren wir Sie über Louis Braille und seine für Blinde so segensreiche Erfindung und über Veranstaltungen aus diesem Anlass.

 

AURA-Hotel mit anerkanntem Qualitätsmanagementsystem

Logo Qualitätsmanagement Barrierefreier Tourismus  

Piktogramm Blind  Piktogramm Rollifahrer

 

Mit diesem Siegel bescheinigte der Tourismusverband Mecklenburg- Vorpommern e.V. im September 2008 dem AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen des BSVMV e.V. das Qualitätsmanagement Barrierefreier Tourismus.

 

Ich sehe so, wie Du nicht siehst - Einkaufen mit einer Sehbehinderung

Die Galeria Kaufhof Rostock bietet - genau wie alle anderen Filialen bundesweit auch - sehbehinderten und blinden Menschen eine kostenlose Einkaufsbegleitung an. Die Kontaktaufnahme in der Filiale in Rostock erfolgt über die Telefonnummer 0381 37 56 102

 

Spezielle Dom-Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen

Im Schweriner Dom werden spezielle Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen angeboten. Darüber hinaus kann ein Reliefbuch mit taktilen Bildern und Lageskizzen, sowie die dazu gehörige Beschreibung in Punkt- und Schwarzschrift direkt im Dom ausgeliehen werden.

Die Domführungen können bei der Schweriner Tourist Information (www.schwerin.de) bestellt werden, die Telefonnummer lautet 0385 -5 92 52 22.

 

Audiodeskription in der „DKB-Arena“ in Rostock

Nun ist auch für die Fußballfans des FC Hansa Rostock dieser spezielle Service möglich. Sie können also nicht nur die Atmosphäre im Stadion erleben, sie werden von zwei Sprechern über das Spielgeschehen informiert. Es können bis zu zehn Blinde und Sehbehinderte diesen Service in Anspruch nehmen. Bei größerem Interesse ist die Anlage auch erweiterbar. Informationen gibt es bei Ronald Adam vom FC Hans Rostock unter der Telefonnummer 0381 3770120. Die Karten für Nutzer der Audiodeskription können ausschließlich hier vorbestellt werden.

 

Die DBSV- Karte

Die DBSV- Karte ist da. Die mit der Karte verbundenen Angebote und Vergünstigungen werden ständig aktualisiert. Dieser Link führt Sie auf die entsprechende Seite der Homepage des DBSV, die die stets über den aktuellen Stand informiert.

 

Das Aura- Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen informiert:

Logo Qualitätsmanagement Barrierefreier Tourismus  

Piktogramm Blind  Piktogramm Rollifahrer

 

 

Das vom Tourismusverband Mecklenburg- Vorpommern e.V. vergebenen Qualitätssiegel "Qualitätsmanagement Barrierefreier Tourismus zertifiziert dem AURA-Hotel "Ostseeperlen" ein Qualitätsmanagement entsprechend den Normen, für die die hier abgebildeten Piktogramme "Blind" und "Rollstuhlfahrer" stehen. Der Nachweis hierfür musste im Rahmen eines Audits und einer Prüfung erbracht werden. Es handelt sich um das offizielle Qualitätssiegel des Landes Mecklenburg-Vorpommern in diesem Tourismussegment. Damit gehört das AURA-Hotel zu den ersten Einrichtungen unseres Bundeslandes, die diese Zuerkennung erhielten und zu den ganz wenigen in Mecklenburg-Vorpommern, die barrierefreien Tourismus für eine Sinnesbehinderung anbieten.

 

Die Homepage der Ostseeperlen erreichen Sie auch unter www.aura-hotel-ostseeperlen.de. Die bisherige Adresse bleibt natürlich bestehen.

 

Möchten auch Sie eine Information, einen Termin, einen Erlebnisbericht o.ä. auf dieser Seite veröffentlichen, so rufen Sie bei uns an: (Tel:038825/3700). Besser ist, Sie schicken uns ein Fax (038825-37043) und noch besser geht´s per E-mail (ostseeperlen(at)t-online.de) und den Text als Anhang gleich mitschicken !