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Infos aus dem Land:
Information über die Teilnahmemöglichkeit an einer
medizinische Studie
Frau Angelika Ostrowski vom DBSV teilte uns nachfolgende
Information mit:
Vanda Pharmaceuticals, ein pharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in
Rockville, Maryland USA plant in Zusammenarbeit mit Medpace Germany eine
Wirksamkeitsstudie zu einem noch nicht zugelassenen Medikament (Tasimelteon)
zur Behandlung der sogenannten Schlaf-Wach-Störung bei Abweichung vom
24-Stunden-Rhythmus (N24HSWD). Diese klinische Studie richtet sich an
erwachsene Blinde ohne Lichtwahrnehmung, die an Schlafstörungen und
Tagesmüdigkeit leiden. Lesen Sie
hier
die vollständige Information.
Auch im Jahr 2012 wieder im Angebot: Kurse zum Erlernen
der Brailleschrift, des 10- Fingerschreibens auf der PC- Tastatur und
verschiedene PC- Kurse für Blinde im Aura-Hotel "Ostseeperlen Boltenhagen"
Eine Übersicht über diese Kurse finden Sie
hier. Bei Interesse sollten Sie sich jetzt schon vormerken
lassen!
Unser Hörmagazin "Hür tau" wird interessanter und
attraktiver
Hören Sie
hier einen Bericht von Wolf-Hagen
Etter über das Vorhaben, das Hörmagazin "Hür tau" neu zu gestalten
Bericht
über Tag der Sehbehinderung am 06.06.2011
Sehr geehrte Mitglieder und Freunde des BSV/MV!
Am 06.06.2011 fand im Güstrower Rathaus die diesjährige
zentrale Veranstaltung zum Tag der Sehbehinderung statt .Sie stand unter dem
Motto „vergrößernde Sehhilfen für Sehbehinderte „ .
An dieser Veranstaltung nahmen neben unserem
Vereinsvorsitzenden Herrn Uhlig und dem stellvertretenden Bürgermeister der
Stadt Güstrow, Herrn Brunotte, der die Schirmherrschaft über diese
Veranstaltung übernahm, Vertreter der Krankenkassen, des Behindertenbeirats,
des Seniorenbeirats und die Behindertenbeauftragte der Stadt Güstrow teil. Die
GG Güstrow hatte eine Ausstellung mit Hilfsmittels für Sehbehinderte
organisiert und die Optikerin Frau Fichtner eingeladen. Ungefähr 50 bis 60
Betroffene nahmen die Möglichkeit wahr, sich nach diesen speziellen
Hilfsmittel zu erkundigen. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Es war
eine gelungene Veranstaltung. Angenehm überrascht waren wir, dass Frau Karin
Gehlhaar, Vorsitzende der GG Neubrandenburg, sich auf dem Weg gemacht hatte,
unsere Ausstellung zu besuchen . Bedanken möchten wir uns auch bei den vielen
fleißigen Helfern.
Viele Grüße aus der GG Güstrow
Rolf-Dieter Küster■
Punktschrift für interessierte Studenten in
Malente, ein Erlebnisbericht
Der Frühling war erst jung an
Tagen, da klingelte das Telefon und Bernd Uhlig, der Vorsitzende des BSVMV
fragte: "Willst du nicht einen Vortrag über Punktschrift halten". "Es wäre
etwas anderes, wenn es nicht die Punktschrift wäre, aber darüber, sei
unbesorgt, werde ich schon das Richtige sagen" war meine Antwort. Also machten
wir uns am 3.6.2011 auf den Weg. Aber nicht in das Heimatdorf von Grigori
Kossonossow, dem Wächter der Fliegerschule, sondern in das schöne Bad Malente
in Schleswig-Holstein. Dort führte der Verein Christliches Jugenddorf eine
studienübergreifende Seminarwoche durch und wir Stralsunder, Horst Schuldt und
Ursula Bamberg mit unseren Begleitern, durften bei der Gestaltung mitwirken.
42 Teilnehmer waren aus ganz Deutschland zusammengekommen und wollten an
diesem Nachmittag die Vollschrift lernen. Die jungen Leute waren am Leben von
Louis Braille genauso interessiert, wie an den Befindlichkeiten blinder
Menschen in unserer Zeit. Sie hörten gebannt ein Gedicht von Ursula Patzschke
und staunten über die vielen kleinen sprechenden und zu fühlenden Hilfsmittel,
die unser Leben selbst bestimmter machen. Und dann die geniale Erfindung
unseres Louis Braille, die auf den Brailleschriftalphabeten festgehalten ist.
Nachdem das System der Sechs-Punktschrift erkannt war, wurde mit dem Schreiben
auf den alten mitgebrachten Pich t-Maschinen begonnen. Das funktionierte so
gut, dass uns Referenten am Ende der Veranstaltung je ein selbst geschriebener
Brief überreicht werden konnte. Das Ziel war erreicht. Und wie nebenbei wurden
unzählige Fragen beantwortet. Sehen Sie wirklich schwarz? Wie träumen Sie?
Fühlen Sie sich ausreichend unterstützt? Wie können wir Ihnen helfen? Wie
funktioniert dieser Penfriend? Wir hätten wohl noch Stunden gebraucht, um
alles erschöpfend zu klären. Die ganz Mutigen setzten sich auch eine Brille
zur Simulation einer Sehbehinderung auf und probierten den Langstock aus. Für
uns Referenten war es ein sehr aufregender und gelungener Nachmittag. Diese
Studenten stehen den Belangen blinder und sehbehinderter Menschen
aufgeschlossen gegenüber und unsere Hoffnung ist es, dass sie die gewonnenen
Erkenntnisse in ihre Heimat mitnehmen und dort weiterverbreiten.
Bericht über das Basis-Seminar zur Beratertätigkeit im
BSVMV
(Das Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesprogramm Freiwilligendienst
aller Generationen mit Sitz in Schwerin durchgeführt)
Am 04. April 2011 trafen die Teilnehmer dieser Veranstaltung zu ihrem ersten
Tages-Seminar in der Landesgeschäftsstelle des Blinden- und
Sehbehinderten-Vereins M/V e.V. in der Henrik-Ibsen-Straße Rostock zusammen.
Es handelte sich dabei um 25 Vereinsmitglieder unseres Bundeslandes.
Jede Gebietsgruppe hatte die Möglichkeit, ein oder mehrere Vertreter zu
melden, die am Ende von sieben Schulungen umfangreiche Kenntnisse erworben
haben sollten, um vor Ort in ihrer Gebietsgruppe eine Beratungstätigkeit für
blinde und sehbehinderte Ratsuchende durchführen zu können.
Das gesamte Programm erstreckt sich über den Zeitraum von Anfang April bis
Ende August 2011. Wer fünf von sieben Seminaren besucht hat, erhält am Ende
ein Teilnehmer-Zertifikat und steht unserem Verein danach für mindestens ein
halbes Jahr als qualifizierter Berater zur Verfügung.
Angestrebt wird, insbesondere in den Gebietsgruppen einen Berater zu gewinnen,
in denen noch keine derartige Tätigkeit ausgeübt wird.
Ein umfangreicher Themenplan für alle sieben Seminare soll die
Schulungsteilnehmer nicht nur in die Lage versetzen, eine vereinsspezifische
Beratung leisten zu können. Es werden darüber hinaus beispielsweise Kenntnisse
für eine exakte Projektentwicklung vermittelt. Hierfür zeigte die Referentin
den Weg von der Projektidee über eine genaue Konzeption - wie
Projektbeschreibung, Ziel des Projektes, geplante Mitarbeiter bis hin zur
Finanzierung, wie Erlangung von Fördermitteln oder Unterstützung aus der
freien Wirtschaft - auf.
Hier nun für alle der Themenplan aller sieben Veranstaltungen der
Beraterschulung:
- die Qualifizierung für die Themen 1 - 3 erfolgt durch den Landesring des
Deutschen Seniorenringes e.V.
- für die Themen 4 und 7 gab es Unterstützung vom Sozialministerium
Mecklenburg/Vorpommern
- die Punkte 5 und 6 wurden vom BSVMV miterarbeitet.
Thema 1
Konzeptentwicklung: Von der Idee zum Erfolg. Darin enthalten sind Kosten- und
Finanzierungspläne
oder auch Förderanträge.
Thema 2
Wie komme ich ans Geld? Fundraising & Co., Fördermöglichkeiten durch Bund,
Land, Kommune, Wirtschaft, Stiftungen usw.
Thema 3
Grundlagen der Gesprächsführung. Gesprächsführung und Fragestellungen, mit
Bezug zum Handbuch des DBSV.
Thema 4
Nachteilsausgleich für Schwerbehinderte. Hilfsmittelversorgung und
Finanzierungsmöglichkeiten.
Thema 5
Augenkrankheiten und ihre Perspektiven. Erfahrungsaustausch zur eigenen
Betroffenheit.
Thema 6
Informationsmaterial des DBSV für Ratsuchende und Berater, u. a. Handbuch des
DBSV
Thema 7
Berufliche und gesellschaftliche Integration und Teilhabe, Mobilität und
Orientierung, lebenspraktische Fähigkeiten, Freizeitgestaltung.
Die Veranstalter dieser Qualifizierungs-Seminare erhoffen sich durch dieses
umfangreiche Bildungsprogramm den künftigen Beratern ein ausreichendes und
umfassendes Rüstzeug mit auf den Weg gegeben zu haben. Sie wünschen allen
Teilnehmern einen erfolgreichen Start in ihre zukünftige ehrenamtliche
Beratungsarbeit, viel Engagement und Erfolg
(Verfasser: Wolf-Hagen Etter)
Bericht über die
Eltern-Kind-Freizeit vom 10.- 13.2.2011 in Boltenhagen
Der Blinden- und Sehbehinderten-Verein Mecklenburg-Vorpommern e.V. machte es
möglich, dass im Februar 2011 wieder eine Eltern-Kind-Freizeit zur Förderung
der Kinder- und Jugendarbeit durchgeführt werden konnte.
Unter der Leitung von Frau Vivien Marquardt trafen sich Kinder und Jugendliche
in Begleitung ihrer Familien in den "Ostseeperlen" Boltenhagen.
Die Freizeit ist aufgrund der abwechslungsreichen Gestaltung, die sowohl eine
Beratung der Familien als auch das gesellige Beisammensein und
gemeinschaftliche Ausflüge vorsieht, sehr beliebt. Zudem ist der Austausch der
betroffenen Familien ein wichtiges Ziel, das auch in diesem Jahr wieder
erreicht wurde.
Der rege Erfahrungsaustausch und die Gesellschaft unter betroffenen Familien
während dieser Tage sind die wichtigsten Erfolgskriterien.
Gerade Familien, die an der Freizeit erstmalig teilnehmen konnten, sind sehr
dankbar gewesen, an dem Seminar "Praktische Hilfen im Alltag" sowie an der
Beratung durch den Rechtsanwalt Klaus Düsterhöft teilnehmen zu können und
nutzten die wichtigen Gespräche.
Für die Kinder waren der Ausflug in das Erlebnis-Bad "Wonnemar" in Wismar und
das Eltern-Kind-Fest eindeutig die Highlights in diesen Tagen.
Durch den zunehmenden Erfolg und der dadurch entstandenen Popularität der
"Eltern-Kind-Freizeit" stiegen die Anmeldungen der Familien in den letzten
Jahren deutlich an, so dass wir die zur Verfügung stehenden Teilnehmerplätze
voll ausnutzen können. Dieser Erfolg verdeutlicht auch die Wichtigkeit, das
Projekt auch zukünftig durchzuführen, um die Hilfe zur Selbsthilfe von
Familien mit blinden und sehbehinderten Kindern sicher zu stellen.
Bericht vom Jugendseminar
"Jung-Blind-Gleichberechtigt"
Das diesjährige bundesweite Jugendtreffen, organisiert vom BSVMV und mit
veranstaltet und unterstützt von der Friedrich-Ebert-Stiftung, fand
vom 18.02.2011 bis 21.02.2011 im Haus "Seeschlösschen" des AURA-Hotel
"Ostseeperlen" in Boltenhagen statt. Am Treffen nahmen 35 Jugendliche aus
dem und sieben Referenten teil.
Frau H. Michalsky hat uns die Bearbeitung von Hörfilmen erläutert und
einige praktische Beispiele hierfür vorgestellt. Freitag Abend hatten wir
uns bereits den Hörfilm "Nicht alle waren Mörder" mit Audio-Deskription
angesehen.
Frau Wenzlaff, die Direktorin der Schule für Blinde und Sehbehinderte
Neukloster und Herr Adrian, Direktor des Landesförderzentrums Sehens
Schleswig stellten uns Ihre Schulsysteme mit einer Powerpoint-Präsentation
vor. Anschließend wurde über das Für und Wider der Inklusion an
Normalschulen oder Sonderschulen diskutiert.
Die Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns, Frau Renate
Holznagel, und Herr Stephan Jansen, Protokollant des Landtages, stellten
uns die Aufgabenbereiche und die Funktion des Landtages vor. Es wurde
weiterhin über die Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention in
Mecklenburg-Vorpommern debattiert.
Frau Jessica Schröder, die ihr Studium der Sozialpädagogik abgeschlossen
hat, berichtete über ihren einjährigen Aufenthalt in Indien. Dort hat sie
an einem Projekt teilgenommen, in dem blinde und sehbehinderte Menschen
aus aller Welt zum Entwicklungshelfer ausgebildet wurden. Die Teilnehmer
an diesem Projekt sollen sollten dazu befähigt werden, in
Entwicklungsländern die Selbsthilfe blinder und sehbehinderter Menschen zu
fördern, z.B. durch den Aufbau einer Blindenschule. Hierzu sollen eigene
Konzepte entwickelt und für die Realisierung um Spenden geworben werden.
In diesem Vortrag kamen Audiobeiträge zum Einsatz. Es wurde auch auf
spezifische Probleme von blinden Menschen in den Entwicklungsländern
eingegangen.
Weiterhin stellt uns Frau Schräder die Organisation ISL vor. Dies ist die
"Interessenvertretung selbstbestimmt leben". Deren Ziele haben wir
ausgiebig besprochen. Dies war für die Seminarteilnehmer außerdem eine
gute Gelegenheit, sich über ihre Erfahrungen im Alltag auszutauschen. Es
wurde beleuchtet, wie sich die Sichtweisen auf Behinderungen im Laufe der
Zeit verändert haben.
Herr Torsten Resa, Mitarbeiter des DBSV, stellte uns die Sportart
Tischball für Blinde und Sehbehinderte vor. Er hat uns die Regeln dieses
Spiels erklärt. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, das Spiel
auszuprobieren.
An Ende dieser erlebnisreiche Tage waren wir uns einig, dass auch das
diesjährige bundesweite Jugendtreffen wieder eine sehr interessante und
gelungene Sache war. Wir freuen uns bereits auf die Neuauflage 2012.
Ines Westphal
AG Jugend des BSVMV
Audio-Flyer zur Jugendarbeit
Zur Vorgeschichte ein Beitrag von Wolf-Hagen Etter:
Die Jugendreferentin Frau Martina Hell vom DBSV bat alle im DBSV
organisierten Landesjugendgruppen um Audio-Beiträge, die in Kurzform einen
hörbaren Überblick über die Jugendarbeit geben.
Ines Westphal als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Jugend im BSVMV e.V. trat
im Oktober mit der Bitte um Hilfestellung zu diesem Projekt an mich heran.
Ich entwarf einen Dialog, der als Frage-Antwort-Spiel die Aktivitäten der
Jugendlichen in unserem Bundesland darstellt. Danach erarbeitete ich eine
Klangcollage, die eine gesellige Runde erklingen lässt.
So entstand ein akustisch bewegtes Milieu, in welchem zwei Personen spontan
einen 3-minütigen Gedankenaustausch über geplante Projekte unternahmen.
Doch hören Sie selbst:
Audio-Flyer zur Jugendarbeit (MP3,128Kb/s)
Der Blinden- und Sehbehinderten-Verein
Mecklenburg-Vorpommern wurde 20 Jahre!
Mit einer Festveranstaltung in Schwerin erinnerte der
BSVMV e.V. am 22.September 2010 an seine Gründung vor 20 Jahren.
Eindrücke von dieser Festveranstaltung in Wort und Bild
vermittelt dieser Beitrag von Wolf-Hagen Etter.
Eine Serie von
48 Bildtafeln
zeigt Entwicklung und Wirken des Vereins in den zurückliegenden Jahren.
Erfolgreiche Verbandswahlen im Landesverein
Bereits um den Jahreswechsel herum begannen die Vorbereitungen der
Wahlen in den territorialen Gliederungen des Blinden- und
Sehbehinderten-Vereins unseres Landes. Eine strukturelle Weichenstellung für
die künftige Arbeit des Vereins im Land erfolgte bereits auf der Herbst-
Sitzung 2009 des Verwaltungsrates des BSVMV e.V. War der Verein bisher in
Kreis- und Gebietsgruppen untergliedert erfolgte nun eine Strukturänderung im
Hinblick auf die kommende Kreisgebietsreform im Land. Mit den Wahlen erfolgte
auch die Neugliederung des Landesvereins. Die Kreisorganisationen als solche
verschwanden, die Organisation des Vereins und damit die Betreuung der
Mitglieder erfolgt nun in Gebietsgruppen, wobei die bisherigen Grenzen in der
regionalen Betreuung unverändert blieben. 22 Gebietsgruppen bilden nun den
Landesverein.
Am 27.3.2010 fand in Rostock die Landesdelegiertenkonferenz des
BSVMV e.V. statt.
Auch hier stand die Wahl eines neuen Landesvorstandes im Mittelpunkt. Zuvor
konnten die Delegierten im Beisein von Frau Renate Reymann, der Vorsitzenden
des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Vereins und Dr. Klaus Gollert, Vorsitzender
Paritätischer Mecklenburg-Vorpommern, eine erfolgreiche Bilanz der letzten Jahre ziehen.

So konnte der Landesverein seine finanzielle Basis sichern, zahlreiche
Betroffene und Förderer für seine Sache gewinnen und nicht zuletzt die von der
Landesregierung geplanten drastischen Kürzungen beim
Landesblindengeld mildern.
In den neuen Landesvorstand wurden von den Delegierte acht
Mitglieder gewählt. Als neuer Landesvorsitzender wurde Bernd Uhlig gewählt. In den Landesvorstand des BSVMV e.V.
wurden weiterhin gewählt: Ursula Krause und Wolf-Hagen Etter als
Stellvertreter sowie Eckhard Priebe, Werner Sill , Margrit Kozdon ,
Rolf-Dieter Küster und Ralf Limp als Beisitzer.

Wie bereits die beiden vorangegangenen wird auch dieser
Vorstand als geschäftsführender Vorstand die Geschicke des Landesvereins und
seines Urlaubs- und Begegnungszentrums in Boltenhagen leiten. Die Weichen
dafür wurden auf der Vorstandssitzung vom 19.4.2010 gestellt.
Die Geschäftsbereiche wurden wie folgt
festgelegt: Personal und Recht - Bernd Uhlig, Soziales und Senioren - Ursula
Krause, Medienbetreuung - Wolf-Hagen Etter, Finanzen - Werner Sill,
Öffentlichkeitsarbeit - Eckhard Priebe, Fachgruppen-, Gremien- und
Jugendarbeit - Rolf-Dieter Küster, Zweckbetrieb Boltenhagen und Förderverein -
Margrit Kozdon und Sehbehinderung, Beratungsservice und Projektentwicklung -
Ralf Limp.
Auch der Verwaltungsrat des Landesverein, in dem
alle Gebietsgruppen Sitz und Stimme haben, wählte auf seiner Frühjahrstagung
am 24.4.2010 seinen Vorsitz neu. Im Amt bestätigt wurde Ellen Bartuschk, zum
Stellvertreter wurde Klaus Klinke gewählt.
Allein spazieren gehen: Akustischer Wegbegleiter für
Blinde durch das Ostseebad Boltenhagen
Aktualisiert und neu aufgelegt wurde aus Anlass des Tages der offenen Tür im
AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen ein akustischer Wegbegleiter für blinde
Besucher des Ostseebades. Den Spaziergang mit Audiodeskription, der Sie vom
Haus "Seeschlösschen" auf der Strandpromenade entlang zur Seebrücke im
Ortszentrum und dann auf der Mittelpromenade zurück zum Haus "Seeschlösschen"
führt, gibt es als AUDIO-CD, als Daisy-CD und zum Ausleihen auf MP3-Playern
zum Mitführen während des Spaziergangs. In Kürze wird die Daisy- Version hier
zum Download zur Verfügung stehen.
200. Geburtstag von Louis Braille
2009 stand ganz im Zeichen des 200. Geburtstages des Erfinders der
Blindenschrift Louis Braille. Auf dieser
Sonderseite
informieren wir Sie über Louis Braille und seine für Blinde so segensreiche
Erfindung und über Veranstaltungen aus diesem Anlass.
AURA-Hotel mit anerkanntem
Qualitätsmanagementsystem

Mit diesem Siegel
bescheinigte der Tourismusverband Mecklenburg- Vorpommern e.V. im September
2008 dem AURA-Hotel "Ostseeperlen" Boltenhagen des BSVMV e.V. das
Qualitätsmanagement Barrierefreier Tourismus.
Ich
sehe so, wie Du nicht siehst - Einkaufen mit einer Sehbehinderung
Die Galeria Kaufhof Rostock
bietet - genau wie alle anderen Filialen bundesweit auch - sehbehinderten und
blinden Menschen eine kostenlose Einkaufsbegleitung an. Die
Kontaktaufnahme in der Filiale in Rostock erfolgt über die Telefonnummer 0381
37 56 102
Spezielle
Dom-Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen
Im
Schweriner Dom werden spezielle Führungen für Menschen mit Seheinschränkungen
angeboten. Darüber hinaus kann ein Reliefbuch mit taktilen Bildern und
Lageskizzen, sowie die dazu gehörige Beschreibung in Punkt- und Schwarzschrift
direkt im Dom ausgeliehen werden.
Die
Domführungen können bei der Schweriner Tourist Information (www.schwerin.de)
bestellt werden, die Telefonnummer lautet 0385 -5 92 52 22.
Audiodeskription
in der „DKB-Arena“ in Rostock
Nun
ist auch für die Fußballfans des FC Hansa Rostock dieser spezielle Service
möglich. Sie können also nicht nur die Atmosphäre im Stadion erleben,
sie werden von zwei Sprechern über das Spielgeschehen informiert. Es können bis zu zehn Blinde und Sehbehinderte diesen Service in Anspruch nehmen.
Bei größerem Interesse ist die Anlage auch erweiterbar. Informationen gibt es
bei Ronald Adam vom FC Hans Rostock unter der Telefonnummer 0381 3770120. Die
Karten für Nutzer der Audiodeskription können ausschließlich hier vorbestellt
werden.
Die DBSV- Karte
Die DBSV- Karte ist da. Die mit der Karte
verbundenen Angebote und Vergünstigungen werden ständig aktualisiert.
Dieser Link führt Sie
auf die entsprechende Seite der Homepage des DBSV, die die stets über den
aktuellen Stand informiert.
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